Ein Klimadashboard für den Fernseher

Eine senseBox misst dauernd, aber die Daten liegen in einer Datenbank, in die niemand sieht. Das hier ist der Gegenentwurf: ein Bildschirm, der im Vollbild läuft, sich jede Minute neu holt, was die Station gerade misst, und sonst nichts tut.
Gezeigt werden Temperatur, Luftfeuchte, CO₂, Feinstaub, UV und Luftdruck, je nach Station. Jeder Wert hat eine Ampel: grün, gelb, rot. Man muss keine Zahl lesen können, um zu sehen, dass gelüftet werden sollte.
Zwei Dinge waren wichtiger, als es klingt. Erstens flackert nichts: beim Aktualisieren werden nur die Zahlen in den vorhandenen Kacheln getauscht, nicht die ganze Fläche neu gebaut. Ein Bildschirm, der im Flur hängt und jede Minute blinkt, wird abgeschaltet. Zweitens stürzt nichts ab, wenn das Netz weg ist — dann stehen eben die letzten bekannten Werte da, und irgendwann kommen wieder neue.
Gedacht ist das für einen kleinen Rechner, der per Kabel an einem Fernseher hängt und beim Einschalten von selbst hochfährt. Entstanden ist es im Kontext eines Kurses an der Gesamtschule Barmen.
Der Quelltext liegt offen: github.com/Gut-Einern-e-V/SenseBox-Dashboard.